Babyplanerin in München

Cathrine Schorp berät Schwangere und frischgebackene Mamis in München. In unseren #3x3Fragen erfahrt ihr mehr!

 

Liebe Cathrine, erzähl uns doch kurz: Wer bist du, was machst du und warum?

Mein Name ist Cathrine Schorp, ich wohne seit 2011 in München und komme ursprünglich aus Münster in Westfalen. Im Mai 2016 wurde unsere Tochter Johanna geboren und hat unser Leben im positiven Sinne auf den Kopf gestellt. Die Idee zu liberi München kam quasi parallel zu meiner Schwangerschaft. Da wurde mir recht schnell bewusst, wie viel Organisation in München hinter dem Elternwerden und Elternsein steckt.

 

Drei Fragen an die Fachfrau


Warum braucht es jemanden wie dich, der Müttern und werdenden Müttern zur Seite steht?

Damit sich die Mütter und auch werdenden Müttern, ganz der Schwangerschaft bzw. der Familie widmen können. Oft gibt es noch im Job Projekte, die beendet werden müssen, und da fehlt oft die Zeit für die Organisation rund um die Schwangerschaft.

Welche Besonderheiten gibt es in München bei deiner Tätigkeit?

In meinem Job wird schnell deutlich, dass die Geburtenzahlen in München und im Umland immer weiter steigen, aber die Kliniken teilweise leider die Entbindungsstationen schließen. Auch wird deutlich, dass trotz einer hohen Anzahl von Hebammen in München auch die leider an ihre Grenzen stoßen.

Was buchen die Mamis am häufigsten bei dir?
Die meisten Kundinnen suchen vor allem eine Hebamme oder eine Klinik.

 

Drei Fragen an die Mama


Ein Rückblick auf dein ganz persönliches Geburtserlebnis: Was hättest du gern vorher gewusst?

Ich hätte nie gedacht, dass man von jetzt auf gleich so ein Wahnsinnsgefühl für so einen Minimenschen empfinden kann.

Welcher Tipp oder Ratschlag hat dir in der Schwangerschaft am besten geholfen und welchen konntest du am Ende nicht mehr hören?

Wirklich geholfen haben viele Tipps von den Hebammen. Was ich nicht mehr hören konnte, waren die Tipps gegen die Übelkeit – die hat mich nämlich bis zum Ende der Schwangerschaft begleitet …

Ein Blick in deine Kliniktasche: Wann hattest du sie fertig und was musste unbedingt mit?

Ich glaube, meine Tasche habe ich so in der 36. SSW gepackt – da die Geburt ambulant war (auch so geplant), war nicht all zu viel in der Tasche. Mit mussten auf jeden Fall Kuschelsocken, die hatte ich auch tatsächlich an.

Vielen Dank!


Wer sich weiter informieren möchte: Hier geht es zur Website von Liberi München.
Hier findet ihr ein Interview mit Catherine Schorp in der Süddeutschen Zeitung.