Diese Kraftquellen solltest du als Schwangere kennen

Welche Snacks gehören zur Geburt in die Kliniktasche?
Gastartikel von Stress- und Ernährungsberaterin Sina Schwenninger

So bildest du Kraftreserven und tankst schnell wieder auf

Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit – das ist wohl eines der größten Abenteuer für uns Frauen. Und eine großartige Leistung von unserem Körper, aber auch eine zehrende und anstrengende Aufgabe. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns während der Schwangerschaft und auch danach gut um uns selbst kümmern.

Viele Schwangere sind durch ihren Beruf sehr eingespannt oder/und haben bereits Kinder. Umso wichtiger ist nun ausreichend Schlaf und Phasen der Erholung und Entspannung. Dies kann für jeden etwas anderes sein: für die eine Frau ist es ein gemütlicher Spaziergang mit der besten Freundin, für die andere eine Yogaeinheit und wieder für eine andere eine Runde leichtes Joggen.

Schwangere ignorieren oft Warnsignale

Sina Schwenninger

Stress- und Ernährungsberaterin Sina Schwenniger aus München

Wer in der Schwangerschaft bereits seine Energie- und Kraftquelle gefunden hat, kann später leichter darauf zurückgreifen und schneller wieder auftanken. Leider erlebe ich in meinen Coachings immer wieder Mütter, die kurz vor dem Burnout stehen. Alles andere ist wichtiger als sie selbst – die Arbeit, der Haushalt, Geschwisterkinder, der Mann, Termine und Verpflichtungen. Körperliche und seelische Warnsignale werden ignoriert. Man hat keine Zeit für ein Pause. Aber nur wenn es der Mutter gut geht, kann es der ganzen Familie gut gehen. Das wird leider immer wieder vergessen.

Gesunde Ernährung für Mami und Baby

Ebenso wichtig wie Erholung und Entspannung ist eine gesunde Ernährung – vor der Schwangerschaft und auch danach. Wir sind verantwortlich für ein Leben, das in uns wächst. Wenn notwendige Stoffe wie Vitamine und Mineralstoffe fehlen, werden diese größtenteils von den mütterlichen Reserven abgezogen oder es kommt im schlimmsten Fall zu Defiziten bei dem Embryo.

Am aller wichtigsten ist hier ein absolutes Rauchverbot und auch Alkohol sollte unbedingt gemieden werden. Oftmals wird die zusätzlich benötigte Energie überschätzt. Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat sind es nur 255 kcal pro Tag. Das ist nicht viel! Am besten geeignet für die Schwangerenernährung ist die vollwertige Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Salaten, mit ausreichend Vollkorn- und Milchprodukten, pflanzlichen Ölen und Fetten aus beispielweise Nüssen und Samen und gerne auch Fisch, Fleisch und Eier aus ökologischer Haltung – eben wie bei gesunden Erwachsenen mit einigen Besonderheiten und Ausnahmen.

Essen und Trinken unter der Geburt

Aber wie sieht es nun mit dem Essen während der Geburt aus? Ist essen erlaubt und was macht Sinn und tut gut? Essen und Trinken während der Geburt sind auf den meisten Geburtshilfestationen mittlerweile erlaubt. Vor allem wenn sich eine Geburt zieht, ist Essen auch wichtig für die Mutter.

Das Hungergefühl ist bei den werdenden Müttern sehr verschieden. Zu Beginn der Wehen ist noch eher ein Hungergefühl zu erwarten als zu einem späteren Zeitpunkt. Viele haben überhaupt keinen Hunger oder Appetit. Und wenn sich dann doch der Hunger meldet, benötigt der Körper schlicht Energie.

Es eignen sich am besten öfters zwischendurch kleine Speisen, damit der Körper nicht zusätzlich belastet wird. Die beste Wahl sind leichte und kohlenhydratreiche Lebensmittel und natürlich Getränke.

Meine Tipps hierfür sind:

> eine reife Banane

> eine Packung Studentenfutter und getrocknetem Aprikosen (gut vorzubereiten in der Kliniktasche)

> Vollkornknäckebrot mit etwas Frischkäse der Butter

> Apfelsaftschorle (Verhältnis Saft zu Wasser 1: 4 bis 5) mit stillem Wasser

> Vollkornkekse (gut vorzubereiten in der Kliniktasche)

Tipps zu Snacks unter der Geburt im Kreisssaal

Kraft schöpfen in Wochenbett und Stillzeit

Nun ist es geschafft und das Baby ist da! Der Mutter steht eine wundervolle, aber auch anstrengende Zeit bevor. Nun ist Auftanken und wieder zu Kräften kommen wichtig.

Sehr häufig wird das Baby gestillt, was die Bedeutung gesunder Ernährung noch erhöht. Die Mutter benötigt in den ersten 4 Monaten jeden Tag ca. 635 kcal mehr. Und diese sollten nicht in Form von Kuchen und Schokoriegeln aufgenommen werden. Auch hierfür stellt die vollwertige Ernährung wie in der Schwangerschaft die beste Versorgung der Mutter und des Babys dar. Ein wichtiges Augenmerk sollte man hierbei auf ausreichend Eiweiß legen, damit entsprechend Muttermilch gebildet werden kann. Eiweißhaltige Speisen sind beispielsweise Eier, Fisch, Fleisch, Milchprodukte aber auch Hülsenfrüchte, Sojaprodukte und Kartoffeln.

Ruhepausen mit und ohne Baby einplanen

Aber nicht nur die Nahrung für den Körper sondern auch die Auszeit und Pausen für die Seele sind wichtig. Jetzt kann die Frau hoffentlich auf ihre erprobten Kraft- und Energiequellen zurückgreifen. Spätestens jetzt wäre es sonst an der Zeit, sich ab und zu etwas Gutes zu tun und auch ein paar Minuten ohne das Baby zu verbringen. Dies stärkt und gibt Kraft und lässt uns gelassen und gesund bleiben. Damit einer entspannten Kindheit nichts im Wege steht!

Gesund leben – gesund bleiben

In unseren Münchner Kliniktaschen und Mamimappen gibt Sina Schwenniger als eine unserer “Mamis für Mamis” mit ihrem Infoblatt Tipps zu wertvollen Kraftquellen für Mami und Baby – und exklusiv 20% Nachlass auf die erste Beratungsstunde. Hier sind Schwangere und Mütter mit ihren Sorgen und Fragen bestens aufgeboben!

Ernährungsberatung: von der Ernährung des Babies, die Breikosteinführung über die gesunde Familienernährung bis hin zu Unterstützung zur Gewichtsnormalisierung nach der Geburt // Beratung bei Stress und zur Burnout Prävention: damit Sie trotz stressiger Zeit mit dem Kind in Ihrer Kraft und gesund bleiben.